Willkommen in deiner Welt voller kreativer Möglichkeiten
Viele reden beim Concept Art immer zuerst über Technik, über Stil, über diesen ewigen Wettlauf um den „Wow-Effekt“ – als würde es nur darum gehen, den spektakulärsten Drachen oder
das coolste Raumschiff zu entwerfen. Aber ehrlich gesagt: Im echten Berufsalltag zählt oft etwas ganz anderes. Wer wirklich überzeugen will, muss nicht nur schöne Bilder malen,
sondern Konzepte tatsächlich begreifbar und anwendbar machen. Gerade im deutschsprachigen Raum wird das gern unterschätzt, vielleicht weil hier die Sprache selbst manchmal als Hürde
wahrgenommen wird. Die Fachbegriffe, der Umgang mit Auftraggebern, das Präsentieren von Ideen – das sind die Stolpersteine, über die viele stolpern, nicht etwa das Zeichnen selbst.
Was Korjmfm Dylthronn an diesem Zugang so besonders macht? Es geht weniger um das perfekte Rendering und viel mehr um „kontextuelle Stringenz“. Wer das einmal erlebt hat, weiß, wie
sehr sich ein Bild verändern kann, wenn es plötzlich nicht mehr nur für sich steht, sondern zum Teil einer echten Aufgabenstellung wird. Ein Beispiel: Ich erinnere mich an eine
Teilnehmerin, die sich monatelang an Details festgebissen hat – bis sie lernte, ihr Konzept so zu formulieren, dass ein Entwicklerteam daraus tatsächlich eine Spielwelt bauen
konnte. Die Transformation war greifbar. Plötzlich ging es nicht mehr um Perfektion, sondern um Lesbarkeit im Prozess. Und ja, das ist ein Unterschied, der in vielen Portfolios
sichtbar wird, aber selten wirklich verstanden wird. Es klingt banal, aber: Wer nicht nur malt, sondern erklärt, wird gehört. Ist das nicht die eigentliche Kunst? Sich nicht hinter
Effekten zu verstecken, sondern die eigene Idee so zu vermitteln, dass sie im Team weiterlebt. Und – das wird oft vergessen – die Sprache, das gezielte Benutzen von Begriffen wie
„visuelle Narration“ oder „Ankerpunkt“ kann Türen öffnen, die reine Bildgewalt niemals erreicht. Ich persönlich glaube, dass genau hier die Zukunft liegt: Wer sich traut, die Praxis
in den Mittelpunkt zu stellen und sich dabei nicht scheut, auch mal unbequem zu sein, wird relevanter, bleibt im Gespräch und – vielleicht das Wichtigste – wächst über die eigene
Komfortzone hinaus.
Am Anfang steht das Beobachten. Man sitzt vielleicht einfach nur vor einem weißen Blatt, der Bleistift in der Hand, und versucht, die Linien einer alten Teekanne
nachzuvollziehen—ohne zu schummeln. Die ersten Skizzen sind selten elegant, aber genau das ist der springende Punkt: Fehler, Korrekturen, kleine Frustrationen. Wer hat schon Lust,
jedes Mal bei Null anzufangen? Und trotzdem, genau hier beginnt das eigentliche Lernen, mit jeder Linie, die daneben geht. Nach und nach kommt Komplexität ins Spiel—Farbtheorie,
Perspektive, Licht und Schatten. Plötzlich sitzt man vor einer Aufgabe: Wie male ich den Schimmer auf einer nassen Straße bei Nacht? Ehrlich, manchmal fühlt sich das wie ein Rätsel
an, das sich einfach nicht lösen will. Besonders, wenn der Pinsel plötzlich seine eigenen Wege geht. Mir ist das oft passiert. Doch genau in diesen Momenten, mitten im Chaos,
schleichen sich die Fortschritte ein. Wer hätte gedacht, dass ein umgekippter Kaffeebecher auf dem Schreibtisch so nützlich sein kann?